Vernissage-Menschenrechte für Alle

Vernissage an der Mozartschule: Ausstellung regt zum Austausch über Menschenrechte und Diskriminierung an

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Demokratiebildung an der Grund- und Gemeinschaftsschule Mozartschule fand kürzlich eine Vernissage zur Ausstellung „Menschenrechte für Alle“ der Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis statt. Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Fotoporträts von Menschen aus dem Ostalbkreis, die in ihrem Alltag aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung Diskriminierung erfahren.

Rund 150 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil. Begrüßt wurden sie von Lehrer Sebastian Fritz, der die Gäste willkommen hieß. Durch das Programm führte Gerburg Maria Müller, die zunächst die Bedeutung von Menschenrechten und Grundrechten erläuterte und deren Stellenwert für eine demokratische Gesellschaft hervorhob.

Im Anschluss kamen drei Teilnehmende der Ausstellung persönlich zu Wort. Dario Thiem, Lisa Grimmbacher und Seynel Alkis berichteten von ihren individuellen Erfahrungen mit Diskriminierung und erläuterten die Hintergründe ihrer in der Ausstellung gezeigten Porträts. Ihre persönlichen Geschichten machten das Thema für die Schülerinnen und Schüler greifbar und regten zum Nachdenken an.

Es entwickelte sich eine lebhafte und offene Diskussion, an der sich viele Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligten. Zahlreiche von ihnen berichteten ebenfalls von eigenen Erfahrungen mit Ausgrenzung oder Benachteiligung und stellten Fragen an die Gäste. Der respektvolle Austausch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Räume für Begegnung, Dialog und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

Die Vernissage war ein gelungener Baustein der Demokratiebildung an der Mozartschule und machte deutlich, dass Menschenrechte und ein respektvolles Miteinander nicht nur gesellschaftliche Werte sind, sondern im schulischen Alltag aktiv gelebt und vermittelt werden müssen.