AKTUELLES

Fitness First im Sportprofil!

Wie sieht es eigentlich in einem Fitnessstudio aus? Wie trainiert man denn eigentlich an den verschiedenen Geräten? Keine Ahnung von Butterfly und Kabelzug?

All diese Fragen stellen sich viele junge Sportlerinnen und Sportler, die noch nie im Fitnessstudio waren. Viele dieser Fragen wurden noch vor den Weihnachtsferien für das Sportprofil der Mozartschule während ihres Besuches im FlixGym-Sportstudio beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler der Mozartschule wurden an mehreren Terminen von zwei professionellen Trainern in das Fitnesstraining eingeführt und konnten danach unter Anleitung der Trainer sich eigenständig voll auspowern. Let`s go!

Weihnachtsfeier

Eine wunderschöne Weihnachtsfeier wurde heute in der Mensa der Mozartschule gefeiert. Nach den Begrüßungsworten von Herrn May, gab es verschiedene Beiträge der Klassen und die Schulband zeigte, was sie an schönen Liedern bei ihrem Probeausflug gelernt hatte.

Das Team der Mozartschule wünscht allen Kindern, den Eltern, dem Kollegium, den Beschäftigten an der Mozartschule schöne und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2024!

Hier können Sie sich noch Eindrücke der Feier verschaffen:

Probetage der Schulband auf dem Hohenstaufen

Vom 04.12. bis zum 06.12. verbrachte die Schulband drei sehr erfolgreiche Probetage in der Jugendherberge Hohenstaufen. Wir konnten sehr viel proben – das Programm für die Weihnachtsfeier und viele weitere Stücke. Aber der Spass kam natürlich auch nicht zu kurz. Bei herrlichem Wetter genossen wir die Aussicht vom Hohenstaufen und ein kurzer Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Göppingen war auch noch machbar. Die Abende verbrachten wir mit dem Spiel „Stadt – Land – Fluss“. Eindeutige Sieger waren immer Julian und Philipp 😊. Es waren wunderbare Probetage, die den Zusammenhalt und das Zusammenspiel der Band sehr gefördert haben.

Schulband 2023:             Tamara Geiger – Gesang

                                          Julian Schmid – Bassgitarre

                                          Victoria Wilhelm – E-Gitarre

                                          Semih Yilmaz – Perkussion

                                          Lucca Bläse – Schlagzeug

                                          Philipp Ciupka – Technik

Ausflug ins Explorhino

Die Klasse 5b besuchte mit ihren Lehrern Anton Dick und Vera Ladenburger das Science Center Explorhino in Aalen. Als Ergänzung zum Unterricht nahmen die Schülerinnen und Schüler am Kurs „Raketen“ teil. Dort erfuhren sie anschaulich das Rückstoßprinzip. Sie erkannten, dass dieses Prinzip für den Antrieb aller Raketen wichtig ist. 

Große Freude bereitete den Fünftklässlern der Bau einer eigenen Papierrakete für die Luftdruck-Abschussrampe sowie der Abschuss dieser Raketen auf der Freifläche vor dem Explorhino. 

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das leere Science Center auf eigene Faust zu erforschen. 

Zufrieden und ausgelassen ging es dann zum Bahnhof und zurück nach Schwäbisch Gmünd. 

Adventsfeier Grundschule

Auch dieses Jahr gab es eine von der Grundschule organisierte Adventsfeier für Eltern, Lehrer und Schülerinnen und Schüler. In den verschneiten und dunklen Abendstunden führten die Klasse 1-4 unter der Leitung von Frau Kerschbaum und Frau Gruber verschiedenste adventliche Aufführungen auf. Vom Adventsgedicht bis zum Weihnachtsrap war alles geboten. Die zahlreichen Essenspenden ergaben ein üppiges Buffet. Zusätzlich gab es einen Bücherflohmarkt und zur weihnachtlichen Stimmung wurde Punsch angeboten. Ein rundum besinnlicher und gelungener Abend.

Workshop

Die 9. und 10. Klässler der Technikgruppe und der NWT-Gruppe der Mozartschule kamen kürzlich in den Genuss, an einem Workshop teilzunehmen. Matthias von Machen und Erleben hat als Student an der HfG in Schwäbisch Gmünd einen Hocker konzipiert, den er zusammen mit den Schülerinnen und Schülern erstellte. Durch die finanzielle Unterstützung der Handwerkskammer Ulm, der Kreishandwerkerschaft Ostalb und der Stadt Schwäbisch Gmünd, war der Bausatz kostenlos und im Anschluss durfte jede und jeder sein fertiges Produkt mit nach Hause nehmen. Die betreuenden Lehrer Benjamin Hammerl und Sebastian Fritz waren nicht über die Ergebnisse, sondern auch über die Motivation der Schülerinnen und Schüler begeistert.

Aussteiger klärt an Mozartschule auf

Philip Schlaffer war ein bekanntes Gesicht in der Rechtsextremismus-Szene. Inzwischen gilt er als einer der prominentesten Aussteiger. Nun hält er Vorträge an Schulen und zeigt auf, wie leicht man in die Szene abgleiten kann. Was mit Schmierereien an der Schulwand beginnt, kann in Rassismus, rechtsextreme Parolen und Hass abgleiten. Kürzlich hat Philip Schlaffer Schülerinnen und Schülern an der Mozartschule Hussenhofen seine Geschichte erzählt. 

Philip Schlaffer erzählte den Schülern seine Lebensgeschichte. Einen Teil seiner Kindheit habe er in England verbracht. Nach der Rückkehr nach Deutschland habe er alle Freunde samt sozialem Rückhalt verloren, er habe das Gefühl gehabt, von niemandem geliebt zu werden.

Oft habe er vor dem Jugendrichter gestanden, erzählte Schlaffer. Geld- und andere Strafen habe er erhalten. Immer wieder sei die Polizei zu ihm nach Hause gekommen. Mit 16 sei er erstmals in eine Partei eingetreten, Die jungen Nationaldemokraten (JN), das ist die Jugendorganisation der als rechtsextrem eingestuften NPD. Dort habe er zunächst das Gefühl gehabt, menschliche Wärme und Freunde gefunden zu haben, erzählte er den Schülern.

„Der Vortrag war sehr beeindruckend, da er uns neue Sichtweisen aufgezeigt hat und wir dabei viel gelernt haben“, so die Schülerin Lena-Sophie Zeller.

Dann folgte eine immer stärkere Radikalisierung. Philip Schlaffer wurde einer der führenden Köpfe der norddeutschen Neonazi-Szene, er habe sich einen Platz in der Führungsriege in einer kriminellen Rockergang erkämpft, er habe auch Drogenhandel und Prostitution organisiert, so der geläuterte Aussteiger.

Philip Schlaffer ist mit Ende 30 aus der Szene ausgestiegen. Damals musste er erneut eine Haftstrafe absitzen. Und es habe zu der Zeit auch Mordversuche aus den eigenen Reihen gegen ihn gegeben. Das habe zum Zusammenbruch und zu der Gefängnisstrafe geführt. Dort sei dann das Nachdenken gekommen – über sein Leben, über die vergangenen Jahre.

Die Mozartschule hat Aussteiger Philip Schlaffer im Rahmen eines Projektes der Friedrich-Ebert-Stiftung eingeladen.

„Herr Schlaffer uns gezeigt, dass die Kriminalität vor unserer Haustüre sein kann und wir daher vorsichtig sein müssen“, so der Schüler Fynn Steinbrück.

Heute lauerten die Gefahren für Jugendliche im Internet, so Aussteiger Schlaffer. Viele Rechtsextremisten versuchten, über soziale Medien ihre Inhalte so zu verbreiten, dass sie zunächst nicht als solche zu erkennen seien. Der Zugang wird über die Gefühlswelt gesucht. Für den Lehrer Frank Balint ist es besonders wertvoll, dass Philip Schlaffer erzählt, wie man in die Szene hineinrutschen kann, wo es enden kann, und dass er dann auch aufzeigt, dass man eine andere Richtung einschlagen kann.