Gemüse wächst nicht im Supermarkt

Der Gmünder Stadtjugendring verleiht zum zweiten Mal den Nachhaltigkeitspreis „Mitmachen für eine bessere Zukunft“.

Ob Erdbeeren aus dem Hochbeet in Großdeinbach, ob Weihnachtsschmuck aus Naturmaterialien, ob Sitzkissen aus alten Klamotten, nachhaltig waren alle Projekte, mit denen sich Kinder aus Kitas und Schüler aus Grund- und weiterführenden Schulen für den Nachhaltigkeitspreis des Stadtjugendrings (SJR) beworben hatten. Zum zweiten Mal hatte der SJR diesen ausgeschrieben, weil, so erklärte die SJR-Geschäftsführerin Birgit Schmidt am Dienstag bei der Preisverleihung in der Volkshochschule, „Nachhaltigkeit immer wichtiger wird“.

Nachhaltigkeit, weil dieses Wort nicht leicht verständlich ist, zerlegten es Drittklässler der Grundschule Hardt: „später“, „morgen“, „in Zukunft“ für „nach“ und das Verb „halten“ aus dem Wortstamm „halt“. Etwas, das lange hält also. Hier hakte auch Bürgermeister Christian Baron ein, der zwar sieht, dass der Begriff Nachhaltigkeit im Trend sei, der Gedanke, der dahinter steckt, jedoch nichts Neues. Baron erklärte das Wort so: „Jeder gibt nur aus, was er einnimmt.“ Oder: „Jeder nimmt nur auf den Teller, was er auch isst.“ Am Ende bringe „uns Nachhaltigkeit dazu, bewusster zu leben“. „Nachhaltigkeit wird für Euch das bestimmende Thema sein“, sagte Andreas Mooslehner, Geschäftsführer vom BUND Ostwürttemberg. Und er ergänzte: „Wir hätten als Gesellschaft viel früher in Richtung Nachhaltigkeit abbiegen müssen.“ Denn es gehe darum, „vorhandene Ressourcen fair zu verteilen“.

Die Jury mit Stephanie Adler (unverpackt GD), Astrid Wassenberg (Weltladen), Wolfram Betz (Omas for Future), Ingrid Groer (NABU) und Olga Gerashchenko (Weleda) verlieh die Preise. In der Altersgruppe Kindergarten erhielt „Pfiffikus“ aus Großdeinbach einen Preis für das Hochbeet mit Gurken, Tomaten und Erdbeeren. Was der Jury dabei gefallen hatte: Schüler lernen, dass „Gemüse nicht im Supermarkt wächst“, sagte Betz.

In der Altersgruppe Grundschule ging der erste Preis an die Theodor-Heuss-Grundschule in Herlikofen. Das Thema der Schüler war „Müll – nein danke!“ Sie organisierten einen Wettbewerb an der Schule: Die Klassen, die am meisten müllfreie Vesper hatten, bekamen am meisten Punkte. Den zweiten Preis erhielt die Grundschule Hardt für nachhaltige Weihnachtsdeko. Den dritten Platz teilte sich die Grundschule Hardt mit der Nachhaltigkeitsdefinition mit dem Bildungszentrum KAPS, das einen Tauschmarkt organisiert hatte. In der Altersgruppe 5. bis 10. Klasse erhielt der Jugendtreff Hardt mit eigener Naturkosmetik den ersten Preis. Den zweiten Preis teilten sich zwei neunte Klassen der Mozartschule für die Sitzkissen aus Klamotten und für Recycling von Schulmöbeln.

In der Altersklasse 11. Klasse /  Berufsschule sensibilisierten Schüler der Kaufmännischen Schule ihre Mitschüler für Mülltrennung. Was es dort bislang nicht gab. Jetzt startet eine Kampagne an der Schule – zur Mülltrennung und -vermeidung.

Musikalisch umrahmte die 16-jährige Emilia Büttner die Preisverleihung mit der Gitarre. Mit nachhaltiger Musik – von Johann Sebastian Bach.

Copyright Gmünder Tagespost, 26.04.2023

Schulteich neu angelegt

Die Mozartschule Hussenhofen verfügt über einen großzügigen Schulgarten. Neben einer großen Anzahl an Hochbeeten entsteht dort derzeit ein Gartenhaus in Form eines Gedoms, also einer halbrunden Kuppel. Die Hochbeete werden sowohl von der Garten AG, dem Ganztagesbetrieb als auch neuerdings von den Müttern Ukrainischer Kinder, die an der Mozartschule in Deutschkursen teilnehmen. Weiterer Bestandteil des Gartens ist ein großer Schulteich der bereits vor vielen Jahren angelegt wurde. Zwischenzeitlich ist dieser stark zugewachsen und bedurfte einer neuen Teichfolie.

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Beitrag zum Artenschutz

Die Mozartschule Hussenhofen gestaltet derzeit den Schulgarten in Kooperation mit verschiedenen Akteuren um. Unter anderem wird der Schulteich mit Hilfe von Klaus Schmid vom NABU/Fischereiverein komplett neu und unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt gestaltet.

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Die Bücherwürmer der Klassen 5a und 5b fressen sich durch die Kinder- und Jugendliteratur

In den letzten Wochen wurde in der Lerngruppe 5 fleißig gelesen, vorgelesen, gebastelt und präpariert. Das Ergebnis daraus waren tolle Vorleseleistungen und Bücherpräsentationen, welche die Deutschlehrkräfte Frau Seitz und Herr Schmidt sehr begeisterten.

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Am Valentinstag an der Mozartschule – Tag der offenen Tür

Bei Sonnenschein, offenen Klassenzimmern gab es ganz viel zu entdecken, mitzumachen und zu staunen!

Für alle Grundschüler der 4. Klassen und interessierte Eltern waren die Türen der Mozartschule am Donnerstag, den 14. Februar 2019 geöffnet. Für alle gab es einen Einblick in die Gemeinschaftsschule – wie lernen dort die Kinder und Jugendlichen? „Am Valentinstag an der Mozartschule – Tag der offenen Tür“ weiterlesen

Interesse an Mint-Fächern stärken

Foto: privat

„Schwäbisch Gmünd. Wie können möglichst viele Kinder für physikalische und technische Phänomene begeistert werden? Was muss getan werden, damit sich alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen im Physik- und Technikunterricht angesprochen fühlen? Wie kann man dem entgegenwirken, dass vor allem Mädchen zuweilen schwer für technische Berufe zu gewinnen sind? „Interesse an Mint-Fächern stärken“ weiterlesen

Frisches Obst für GrundschülerInnen

So weckt man Interesse und Freude für gesundes Essen: Frisches Obst, Käse und Brot für GrundschülerInnen.

Jeden Montag erhält die Schule frisches Obst vom Biobauern geliefert. Die Klassenlehrer der Grundschule stellen sich einen Obstkorb für ihre Klassen zusammen, aus welchem sich die SchülerInnen ihr Obst individuell aussuchen können.

Zusätzlich zum Schulobst wird wöchentlich Käse an die Schule geliefert. Dieser wird dienstags, zusammen mit Brot, in kleinen Häppchen angerichtet und im Wechsel an die Grundschulklassen verteilt.

Das Schulobst sowie der Schulkäse werden von den Kindern sehr gut angenommen und wecken das Interesse, neue Lebensmittel zu probieren.

Jede Spende zählt!

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Schülerfirma Holz

Berufsinformation praktisch

Die Schülerfirma der Mozartschule Hussenhofen ist auch in diesem Jahr wieder aktiv. Erneut galt es Bäume im Schulgarten zu fällen, um in den Klassenzimmern wieder Licht zu bekommen. Diese Maßnahme wurde bereits im vergangenen Winter vom städtischen Bauhof erledigt. Das Stammholz wurde nun von den höheren Klassen aufgearbeitet und die Schülerfirma kümmert sich um den Verkauf. Diese Tradition wird auch in diesem Jahr fortgesetzt und neu war, dass auch die Vorbereitungsklasse tatkräftig mitgeholfen hat. Bei der gemeinsamen Arbeit tauchten auch viele Fragen in Bezug auf mögliche Berufe auf, welche nun im Unterricht vertieft werden. Der Erlös fließt in die Schulkasse und soll dem diesjährigen Projekt Zirkus zu Gute kommen.