Aktive Schulen erhielten Auszeichnung

Pressemitteilung: Ehrung Sportabzeichen

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat am 6. Mai die Sieger des Schulwettbewerbs Deutsches Sportabzeichen 2016 in Stuttgart für ihr großes Engagement ausgezeichnet. 24 Schulen, jeweils die sechs Bestplatzierten in vier Kategorien, erhielten Urkunden und Sachpreise. Rund 13.200 Schüler an 167 Schulen beteiligten sich im Jahr 2016 am Wettbewerb. Unter den bestplatzierten waren neben den „Seriensiegern“ auch einige neue Schulen vertreten.

Die Auszeichnungen werden an diejenigen Schulen aus Württemberg vergeben, bei denen prozentual die meisten Mitglieder – das heißt Schüler und Lehrer – das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt haben. Die einzelnen Bewertungsklassen orientieren sich dabei an der Gesamtgröße der Schule. Die Mozartschule Hussenhofen belegte in der Kategorie der Schulen von 151 bis 300 Schülern den 5. Platz.

Der Direktor des Landesinstituts für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik, Edwin Gahai und der Leiter des WLSB-Geschäftsbereichs „Sport und Gesellschaft“ Stefan Anderer beglückwünschten die Gewinner. Edwin Gahai betonte dabei, wie wichtig es sei, Sport und Bewegung weiterhin in der Schule zu verankern. „Sport treiben ist nicht nur wichtig, um gesund zu bleiben, sondern auch förderlich für das Lernen. Bewegung lohnt sich also“, ließ er die anwesenden Schüler wissen.

Seit 1996 werden die besten württembergischen Sportabzeichen-Schulen ausgezeichnet. Im Anschluss an die Preisverleihung lud der WLSB die Schüler und Lehrer in das Mercedes-Benz Museum ein.

 

 

Über den Württembergische Landessportbund e.V. (WLSB)

Der Württembergische Landessportbund e.V. (WLSB) ist die Dachorganisation des Sports in Württemberg. Er vertritt den Sport für über zwei Millionen Vereinsmitglieder in über 5700 Vereinen, 61 Mitgliedsverbänden und 24 Sportkreisen.

Der WLSB fördert den Breiten- wie Spitzensport in vielfältiger Hinsicht und stärkt die Selbstverwaltung des Sports. Zu den wichtigsten Aufgaben des WLSB gehören die Verwaltung und Verteilung der Landeszuschüsse für den Sport, die Ausarbeitung sportpolitischer Konzepte sowie umfassende Beratung und Betreuung der Vereine und Fachverbände. Präsident des WLSB ist seit 2017 Andreas Felchle.

 

Besuch der Gmünder EULE

Schwäbisch Gmünd (pm). Kürzlich besuchten Schülerinnen und Schüler der Klasse acht bis zehn der Mozartschule Hussenhofen im Rahmen des Wahlpflichtfachs NuT die Gmünder Wissenswerkstatt EULE. Der Leiter, Kurt Schaal, begrüßte die Gruppe und stellte auch gleich die Aufgabe des Tages vor. Es ging darum dreißig Leichtbaufahrzeuge mit einem Ventilatorantrieb in einer vorgegebenen Zeit und arbeitsteilig herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich anschließend in Gruppen ein und produzierten die jeweiligen Teile an ihren Stationen. Es stellte sich heraus, dass das Ergebnis nur erreicht werden kann, wenn nicht jede Gruppe und jeder an der Produktion Beteiligte für sich arbeitet sondern, dass das Ergebnis nur erreicht werden kann, wenn untereinander kommuniziert wird. Der Tag war für die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Hinblick auf die praktische Tätigkeit sehr interessant und erkenntnisreich, sondern auch mit Blick auf die Ausbildungs- und Berufswahl die bei den Schulabgängern demnächst ansteht.

 

 

 

 

 

Schulen in die Freiheit entlassen

FDP-Landtagskandidatin Dr. Julia Frank auf Informationsbesuch bei Mozartschule

Schwäbisch Gmünd (pm) In keiner Periode der Nachkriegszeit hat sich die Schullandschaft in Baden-Württemberg so revolutionär verändert wie in den vergangenen Jahren, was zu heftigen politischen Kontroversen zwischen den politischen Lagern führte. Inzwischen liegen erste Erfahrungen mit Gemeinschaftsschulen vor. FDP-Landtagskandidatin Dr. Julia Frank hat sich zur Aufgabe gemacht, vor Ort einen unmittelbaren Eindruck zu gewinnen, um die Basis für eine ideologiefreie Bewertung und Weiterentwicklung zu schaffen.

Erste Anlaufstelle war die Mozartschule in Hussenhofen, seit diesem Schuljahr Gemeinschaftsschule, beginnend mit 5; für die Schülerinnen der Grundschule ändert sich nichts. Sie besuchen weiterhin eine Grundschule mit offenem Ganztagesangebot.  Die Klassen 6 bis 10 der Werkrealschule werden in bisheriger Form zu Ende geführt.  Rektor Alexander May sowie Konrektor Peter Betz stellten die konkrete Ausgestaltung des pädagogischen Konzepts und erste Erfahrungen der beiden Klassen im Gemeinschaftsschulmodus vor. Entscheidenden Anteil an den bisherigen positiven Erfahrungen sind die ergänzenden pädagogischen Maßnahmen wie Ganztagesbetrieb an drei oder vier Tagen, Lernzeiten, täglicher Mittagstisch, Schulsozialarbeit, Kernzeitbetreuung und Schülertreff. Nicht zuletzt bedeutend sind die außerschulischen Kooperationen: Mit dem Berufsschulzentrum auf dem Hardt an mehreren Nachmittagen im Hinblick auf ein frühzeitiges Kennenlernen der verschiedenen Berufe, dem Landesgymnasium für Hochbegabte für Lern- und Hausaufgabenunterstützung, dem Jugendtreff Ost mit Lernzeitbetreuung, pädagogischer Spielzeit und Betreuung bis 19:00 Uhr sowie vieler Schulpartnerschaften, zum Beispiel mit der Firma Kaufland. Ebenso viel versprechend seien die ersten Erfahrungen mit der Inklusion in Kooperation mit den Förderschulen. Es ist offensichtlich, dass ein solches individuelles, breitbandiges Spektrum an Aktivitäten ohne ein hohes Engagement aller Beteiligten nicht möglich ist, seien es Schulleitungsteam, Kollegium, Schulsozialarbeiterin und nicht zuletzt die Eltern, die z. B. den täglichen Mittagstisch ermöglichen oder die Mozartschule bei außerunterrichtlichen Aktionen unterstützen.

Voraussetzung für die genannten Aktivitäten und ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das Ganztageskonzept. Der eigentliche Systemunterschied der Gemeinschaftsschule zum bisherigen Schulsystem ist die Möglichkeit in jedem Schulfach unabhängig eines anzustrebenden Bildungsabschlusses auf dem Niveau zu arbeiten, das dem Leistungsvermögen auf die Aufgabe bezogen entspricht. Die Lerngruppe ist immer die gleiche, ein Sitzen bleiben ist nicht möglich. Die Entscheidung über den Bildungsabschluss (alle Abschlüsse sind möglich) erfolgt individuell in Klasse 9 oder 10.

Die Bewertung der Leistungen erfolgt  bis zum jeweiligen Abschluss über einen Lernentwicklungsbericht, der auf Wunsch durch Noten ergänzt werden kann.

Dr. Julia Frank sieht sich nach diesen Erfahrungen bestätigt, dass – vom Erfolg des Schülers her gedacht – jede Schule im Einvernehmen mit allen Beteiligten eine hohe Eigenverantwortung erhalten sollte, um ein auf die Spezifika ihrer Schülerschaft – insbesondere ihrer Sozialisation und ihrem sozialen Umfeld – angepasstes strukturelles und pädagogisches Konzept anbieten zu können. Das Budget an Lehrerwochenstunden muss zur Erfüllung dieses Konzeptes angemessen sein, Lehrerinnen und Lehrer sollte die Schule dann selbst auswählen können.

Das Pädagogische Konzept der Mozartschule als Gemeinschaftsschule und als Anlaufpunkt im Stadtbezirk bewährt sich in beeindruckender Weise auch bei der aktuellen Entwicklung des schulischen Angebots für Flüchtlingskinder und für Kinder von Asylbewerbern. Hier werden passgenaue Lösungen erarbeitet, für die eine verlässliche Kontinuität des Bildungsangebots auch das Entstehen von persönlichen Bindungen zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht. Die Erfahrungen aus dem integrativen Lernkonzept der Schule in allen Bereichen kommt in der äußerst heterogenen Gruppe der Vorbereitungsklasse beeindruckend zum Tragen.

Schule trifft Wirtschaft

Presseinformation

Die Schüler von heute – sind die Auszubildenden von morgen

Schwäbisch Gmünd, 03.07.14 – „Schülerinnen und Schüler schauen hinter die Kulissen eines modernen Handelsunternehmens“. Unter diesem Motto hat das Kaufland in Schwäbisch Gmünd (Filiale Hauptstraße) am 03.07.2014 mit der Mozartschule Schwäbisch Gmünd eine Schulpartnerschaft geschlossen. Die Kooperationsvereinbarung hierzu wurde vom Institut Unternehmen & Schule gestaltet. Das Institut hat seinen Sitz in Bonn und ist bundesweit tätig.

Durch diese Schulpartnerschaft werden Synergieeffekte genutzt. Die Vernetzung von Schule und Wirtschaft unterstützt die moderne Berufsorientierung und zeigt erspektiven für das Berufsleben auf. Somit wird den Schülern die Vorbereitung auf die Berufswahl erleichtert. Durch die Einbindung von konkreten Beispielen aus der Wirtschaft in die Unterrichtsfächer werden die Schüler praxisnah an die Themen der Wirtschaft herangeführt.

Zusammen mit den Schulen erarbeitet Kaufland Projektinhalte und praxisorientierte Themen, die auf den Lehrplan abgestimmt sind. Ziel ist es, den Schulabgängern die Abläufe in einem Handelsunternehmen näher zu bringen.

Kaufland möchte die Jugendlichen für die Welt des Handels, der vielfältigen Berufe und Tätigkeiten begeistern. Im Rahmen von Berufsinformationsveranstaltungen und Elternabenden informieren Azubis über ihre Ausbildung bei Kaufland. Mit Führungen im Markt sowie der Möglichkeit zur Durchführung eines Schnupper-Praktikums können die Schüler prüfen, ob die Aufgaben im Handel interessant für sie sind. Weiterhin setzen sich die Jugendlichen handlungsorientiert mit verschiedenen Themen des Handels auseinander. Kaufland tritt frühzeitig mit den Schülern in Kontakt und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber.

Bei Kaufland hat der Nachwuchs große Chancen Karriere zu machen. Gestützt durch qualifizierte Ausbildungsprogramme und der Vielzahl von Aufgaben, die ein großes Handelsunternehmen bietet, können verschiedene Wege der Fort- und Weiterbildung eingeschlagen werden. Kaufland unterstützt und fördert engagierte und motivierte junge Menschen.

Die Kaufland-Gruppe betreibt bundesweit Lebensmittelfachmärkte. Sie hat ihren Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Kaufland wurde als „Top Arbeitgeber 2014“ ausgezeichnet.

 

Christine Axtmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Rötelstraße 35, 74172 Neckarsulm