Unsere Schule. Unsere Ideen. Unsere Entscheidung.

Schüler*innenHaushalt an der Mozartschule Hussenhofen stärkt gelebte Demokratie

Wie sieht eine Schule aus, in der Schülerinnen und Schüler ihre Ideen einbringen und echte Entscheidungen treffen können? An der Mozartschule Hussenhofen ist Mitbestimmung seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens. Der Schüler*innenHaushalt 2026 hat diese gelebte Demokratie nun um eine weitere spannende Erfahrung bereichert.

Unter dem Motto „Unsere Schule. Unsere Ideen. Unsere Entscheidung.“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Vorschläge, diskutierten deren Umsetzung und entschieden schließlich demokratisch über die Verwendung eines eigenen Budgets. Begleitet wurde das Projekt von der Servicestelle Jugendbeteiligung.

Von ersten Ideen wie Sonnenliegen, Pflanzen, neuen Büchern oder Spielgeräten bis zur abschließenden Abstimmung war für die Schülerinnen und Schüler Demokratie unmittelbar erfahrbar: Ideen einbringen, Argumente austauschen, Möglichkeiten und Kosten abwägen, Verantwortung übernehmen und schließlich eine Mehrheitsentscheidung akzeptieren.

Besonders war dabei auch die Rolle der Mozartschule: Als Gemeinschaftsschule war sie im Schuljahr 2025/2026 die erste und nach aktuellem Stand einzige Schule in Baden-Württemberg, die an diesem Projekt teilnehmen konnte.

Am Ende setzte sich der Wunsch nach einem Boxautomaten für den Chillraum durch. Pünktlich zum neuen Schuljahr wurde dieser aufgestellt und erinnert seitdem sichtbar daran, dass Beteiligung Wirkung haben kann.

Dabei ging es um weit mehr als um die Anschaffung eines neuen Geräts. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, dass ihre Ideen gehört werden, aber nicht jede Idee automatisch umgesetzt werden kann. Sie lernten, Argumente auszutauschen, Entscheidungen gemeinsam vorzubereiten, unterschiedliche Interessen abzuwägen und Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

Der Schüler*innenHaushalt zeigt damit eindrucksvoll, was Demokratiebildung an der Mozartschule auszeichnet: Demokratie wird nicht nur im Unterricht thematisiert, sondern im Schulalltag gelebt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, gestalten ihre Schule aktiv mit und erfahren unmittelbar, dass ihre Stimme etwas bewirken kann.

Damit knüpft das Projekt an eine lange Tradition der Demokratiebildung an der Mozartschule Hussenhofen an, die in unterschiedlichen Formaten seit vielen Jahren praktiziert wird. Der Schüler*innenHaushalt ist ein weiteres Beispiel dafür, wie junge Menschen ermutigt werden, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten.

Demokratie ist mehr als eine Wahl: Sie bedeutet zuhören, diskutieren, abwägen, Verantwortung übernehmen – und gemeinsam Entscheidungen treffen.

Schülerparlament Grundschule

An der Grundschule Mozartschule wurde kürzlich ein Schülerparlament, bestehend aus den Klassensprechern der Klassenstufen 3 und 4 gegründet. Bereits kurz nach der Gründung setzte das Schülerparlament eine erste Aktion erfolgreich um. In der Vorweihnachtszeit organisierte das Schülerparlament einen Kakaoverkauf, der mit einem weihnachtlichen Rätsel verbunden war. Viele Kinder beteiligten sich begeistert an der Aktion und knobelten fleißig mit.

Die Auswertung des Rätsels wurde anschließend vom Schülerparlament ausgewertet. Die Preisverleihung fanden am darauffolgenden Tag direkt in den einzelnen Klassen statt. So konnten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Preise in vertrauter Umgebung und unter kleinem Applaus entgegennehmen.

Die Planung und Durchführung der gesamten Aktion erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit B. Kenszler, die das Schülerparlament aufbaute, unterstützte und begleitete. Die Aktion war ein gelungener Start und zeigte, wie engagiert sich die Kinder bereits in der Grundschule demokratisch für das Schulleben einsetzten.

Landrat würdigt schulische Spitzenleistungen

Mozartschule belegt den ersten Platz.

OSTALBKREIS. Im Zeichen von Engagement, Leistung und innovativer Bildungsarbeit hat am vergangenen Mittwoch im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts die diesjährige Schulpreisverleihung des Ostalbkreises stattgefunden. Rund 400 Gäste nahmen an der feierlichen Veranstaltung teil, bei der neben engagierten Schulen auch die besten Absolventinnen und Absolventen der weiterführenden Schulen im Landkreis ausgezeichnet wurden. Landrat Dr. Joachim Bläse eröffnete die Feier und würdigte die vielfältigen Leistungen, die an den Schulen im Ostalbkreis erbracht werden. Den Auftakt bildete die Verleihung des Schulpreises Ostalbkreis, der in diesem Jahr unter dem Leitthema Demokratiebildung stand. Damit rückten Projekte in den Fokus, die demokratische Werte im Schulalltag fördern und Schülerinnen und Schüler zur aktiven Mitgestaltung motivieren.
In der Kategorie Schulkonzept belegte die Karl-Kessler-Schule Wasseral昀椀ngen den ersten Platz. Die Härtsfeldschule Neresheim wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, gefolgt von der Mittelhofschule Ellwangen auf Platz drei. Auch Grundschulen waren wieder aktiv am Wettbewerb beteiligt: Die Schwarzfeldschule Dewangen und die Kocherburgschule Unterkochen wurden jeweils mit einem ersten Preis im Primarbereich gewürdigt. Für herausragende Projektarbeiten erhielten die Mozartschule Schwäbisch Gmünd (1. Platz), das Schulzentrum Leinzell (2. Platz) und die Uhland-Realschule Aalen (3. Platz) eine Auszeichnung.
Die Laudatio auf die Preisträger hielt Michael Schock, Regionaldirektor der Kreissparkasse Ostalb, die mit insgesamt 6.000 Euro erneut das Preisgeld bereitstellte. Mit ihrer Anwesenheit unterstrichen auch Markus Kilian, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ostwürttemberg des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, sowie
Renzo Costantino, Leiter der Regionalstelle Schwäbisch Gmünd des Zentrums für Schulqualität und Lehrerfortbildung (ZSL), die Bedeutung schulischer Innovationskraft. In ihren Grußworten betonten sie
insbesondere den hohen Stellenwert von Demokratiebildung in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen.
An die Schulpreisverleihung schloss sich die Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen und Beruflichen Schulen im Ostalbkreis an. Insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler wurden für ihre herausragenden schulischen Leistungen auf der Bühne ausgezeichnet. 40 von ihnen erreichten einen Notendurchschnitt zwischen 1,1 und 1,5. Fünf schlossen ihre Schullaufbahn sogar mit der Traumnote 1,0 ab.

Copyright Rems Zeitung, 26.07.2025

Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten- Ein Plädoyer für das Miteinander

Nun wurde unter Mitwirkung der Bürgerschaft in Form der „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten“ fixiert, was in der Stauferstadt de facto bereits gelebt wird: Das Miteinander ist die Maxime für das Zusammenleben in Gmünd und schließt alle ein, die hier wohnen. Jeder ist willkommen, aber es wird auch erwartet, dass sich jeder an die Grundregeln der Gesellschaft hält. „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten- Ein Plädoyer für das Miteinander“ weiterlesen →

Darum sollten junge Leute wählen

„Die Kommunalwahlen sind ja auch für wichtig!“, bemerkte ein Schüler der 10. Klasse der Gemeinschaftsschule Mozartschule Hussenhofen.

Am Dienstag Nachmittag besuchten beide 10. Klassen eine Info-Veranstaltung für die anstehenden Kommunalwahl am 26. Mai 2019. Unser Kollege Sebastian Fritz stand selber mit auf der Bühne.

„Darum sollten junge Leute wählen“ weiterlesen →